Top-5 im Kaunertal

Seit dem ersten FreerideTestival im Jahr 2014 findet der finale Tourstopp auf dem Kaunertaler Gletscher statt. Dank der Höhenlage bis auf über 3.000 Meter bietet das Gebiet absolute Schneesicherheit bis weit in den Mai und das gigantische Freeride-Revier sucht seinesgleichen.

Ein markantes Merkmal im Kaunertal ist bereits die Anfahrt zum Gletscher. Vorbei am Gepatschstausee und meterhohen Schneemauern führt die wahrscheinlich höchste ganzjährig befahrbare Straße Europas bis hoch zum Parkplatz direkt am Gletscherrestaurant auf rund 2.750 Metern. Das ist schon ein beeindruckender Start und am Ende des Tages nochmal ein Panorama zum dahinschmelzen. Besonders, wenn die Sonne schon tief steht und die Berggipfel anstrahlt.

Weiter hinauf geht es mit der Bahn. An der Bergstation der Karlesjochbahn steht man dann direkt auf der Grenze zu Italien. Wer will, der kann so an einem Tag in zwei Ländern gleichzeitig Spuren im Tiefschnee ziehen. Eine Tourenausrüstung ist auf italienischer Seite allerdings unbedingt notwendig, da sich dort keine Lifte befinden. Eine spektakuläre Aussicht bis hinaus zum Reschensee ist jedoch garantiert.

Besonderes Highlight bei FreerideTestival im Kaunertal ist das »Pistenraupentaxi, das die Freerider schnell und bequem auf das Nörderjoch fährt. "Der Run vom Nörderjoch bis zum Fernergries wird von professionellen Bergführern in einer inoffiziellen Liste unter die Top-10-Runs der Alpen gezählt" erzählt Ralf Jirgens, Veranstalter des FreerideTestival. Da der Lift dorthin nicht mehr existiert, steht normalerweise ein halbstündiger Aufstieg auf dem Plan. Der bleibt zum Glück durch das Raupentaxi beim Testival erspart. Das perfekte Gelände also, um sein neues Traum-Equipment zu testen.

Klar, dass der Tourstopp im Kaunertal aus beinahe unzähligen Higlights besteht. Jetzt wollten wir von Ralf aber noch wissen, was denn seine Top 5 im Kaunertal sind:

Nummer Eins ist ganz klar die Anfahrt über die Gletscherstraße! Mit dem richtigen Auto und freier Fahrt macht das echt Laune. Die – sagen wir mal – grob 40 Minuten bergauf im Sonnenaufgang sind landschaftsmäßig kaum zu toppen.

Ein Tag am Gletscher macht hungrig, daher ist Abendessen im Hotel Hafele bei Chefin Rosmarie meine absolute Empfehlung. Die Damen im Service bestehen direkt schon darauf, noch einen Nachschlag zu bringen!

Mein drittes Highlight sind Franz und Hansjörg mit ihrem Bergbahn-Team. Ganz gleich, ob man eine Schneeschaufel, 20 Spax oder ein Skidoo braucht – sie machen einfach alles möglich, was irgendwie in ihrem Einflussbereich liegt. Nicht nur einmal haben sie uns schon „gerettet“.

Viertens ist das Zappadello in Feichten Pflicht für jeden, der ins Kaunertal kommt! DIE Après Ski Bar im Tal lockt durchaus auch die Freeride-Prominenz auf das eine oder andere Erfrischungsgetränk – mehr sei hier nicht verraten, das muss man selbst erleben.

Mein fünfter Punkt geht an das Freeride-Gebiet selbst: In den vergangenen sieben Jahren haben wir Ende März stets ein praktisch jungfräuliches Freeride-Areal vor der Nase gehabt, das wir dann in den paar Tagen komplett zerhackt haben. Easy Lines neben dem Lift, Hikes hinauf zum Gletscherbruch, steile Couloirs – das Kaunertal bietet vieles und davon genug!

Und nman sollte echt mal im Gepatschhaus, einer urigen DAV-Hütte an der Gletscherstraße zwischen Stausee und Gletscherparkplatz, übernachtet haben: Aufgrund der geringen Lichtverschmutzung ist das Kaunertal einer der besten Orte, um den Sternenhimmel zu beobachten. Das waren jetzt aber jetzt schon sechs Tipps oder?

 

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